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Life Is A Bitch
1992, das Zürcher Nachtleben befindet sich dank irrwitziger Wirtegesetze und den Mauscheleien eines gewissen Raphael Huber noch im tiefsten Mittelalter, erblickt ein Partylabel das Licht der Welt: Life Is A Beach.
Erst noch in der längst wieder von der Bildfläche verschwundenen Location Milvus in Zürich West angesiedelt, findet LIAB über die Katakombe (heute: Hive Club) schnell den Weg ins Kaufleuten – eine Kooperation, die sich für beide Seiten als überaus fruchtbar erweisen sollte.
Das Kaufleuten schwingt sich in der Folge zu einem der wichtigsten Clubs in Europa empor und die Life Is A Beach bilden so etwas wie die mit Zirkus-Attitüde behaftete und atemberaubende Galionsfigur des Kaufleuten – LIAB-Events sind immer auch Show-Events, unterlegt mit dem Sound der grössten DJs ihrer Zeit.
Claude Bravi, Mastermind hinter und Macher der LIAB-Events hatte bei all seinen Tätigkeiten immer das Gespür für das Aufhören zur goldrichtigen Zeit: Wenn man ganz oben steht. Also zog er das Label Liab auf dessen Höhepunkt aus Zürichs Nachtleben ab und widmete sich in der Folge anderen Tätigkeitsfeldern.
Bis zum Jahre 2005: Zürichs Nightlife befand sich nach einer Zeit des Höhenflugs in einer Phase des Umbruchs – es war wieder an der Zeit für Events die anders sind als alle anderen, die auf Nüchternheit pfeifen und der Opulenz frönen. Es war wieder an der Zeit für Life Is A Beach, wobei man die Bitch nun neu beim Namen nannte.
Nach einer kurzen Tournee durch Zürichs Clubs und nach Events im Kaufleuten und im Supermarket, fand Claude Bravi mit dem Club Q die ideale Spielwiese und einen Partner, der nicht nur seine Show- sondern auch seine Sound-Ideen versteht. Stars wie Tommy Lee (Mötley Crüe), Roger Sanchez, Shane Watcha, Paulette und Skin (Skunk Anansie) an den Plattenspielern, Showeinlagen jenseits des gängigen Dancecrew-Allerleis und mittendrin Bravi als Gastgeber, der sich stets um jeden einzelnen seiner Gäste zu kümmern scheint – eine Erfolgsformel, die auch nach 17 Jahren LIAB-Historie Bestand hat und erfolgreich ist.
Dennoch ist es für den LIAB-Maestro an der Zeit, sich wiederum neu zu orientieren und in diesem Fall heisst dies back to the roots oder zurück in den Zirkus: LIAB wird mit einem Showkonzept wie aus seinen Anfangszeiten bedacht und den Zirkus in den Club und den Club zum Zirkus bringen – Gaukler, Artisten und Manege frei für die LIAB im zweiten Jahrzehnt dieses noch jungen Jahrtausends. Der LIAB-Sound wird neu ausgerichtet und fokussiert sich auf innovative Electronica – junge Wilde auf Weltklasse-Niveau mit Musik für die höchsten Ansprüche.
Life Is A Bitch: The life in nightlife.
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